Die Geschichte Hexengewürz der Alpenhexe – Gisberta

Die Geschichte 
"Hexengewürz"

Das Gewürz der Alpenhexen

Tief in den Walliser Wäldern, vor den Augen der Menschen gut versteckt, stand ein altes, schiefes Haus. Von dickem Moos war das bedeckt und manchmal, wenn der Herbstwind heulte, knarzte und ächzte das morsche Gebälk leise vor sich hin. Dann sprach die Hexe Gisberta, die darin zuhause war, ein paar Trost spendende Worte.

An diesem Abend aber war dafür keine Zeit. Die Walpurgisnacht war da! Alle Hexen im Wallis – und sicher auch im Rest der Welt – waren in heller Aufregung. Für sie war das die Nacht der Nächte! Doch bevor der grosse Tanz beginnen würde, wollte man zum Dorf der Menschen gehen. Es gab nur diese Gelegenheit, mitten unter ihnen zu sein, ohne für gehörigen Aufruhr zu sorgen. Genau den vermeiden Hexen nämlich lieber. Mit Menschen in Aufruhr hatte man in früheren Zeiten schlechte Erfahrungen gemacht. Da aber Hexenkostüme zur Walpurgisnacht gehören wie Lebkuchen zu Weihnachten, gab es an diesem Abend für die Hexen im Wallis nichts zu befürchten.

Auch Gisberta hatte keine Furcht – im Gegenteil! Mit frohen Schritten hüpfte sie dem Tal entgegen, auf das Fest der Menschen zu. Magie lag in der Abendluft. Der Zauber der Walpurgisnacht war der Hexe wohlvertraut. Und wie sie durch die Tannen lief, bemerkte sie für sich: Bald werden diese Wälder auch meine Wälder sein.

Als Tochter einer Harzer Hexe war Gisberta hier noch fremd. Am weit entfernten Blocksberg war vorher ihr Zuhause. Dort und auf dem Hexentanzplatz bei Thale, stiegen einst die wildesten und ausgelassensten Feste, die man sich in Hexenkreisenvorstellen kann. Absonderliche Wesen aus allen Teilen aller Welten reisten dafür an. Berühmtheit hat jedoch so ihre Tücken und was ein Geheimnis hätte bleiben sollen, war bald keines mehr. Neugierige Menschen durchstreiften nun die Wälder, machten jede Menge Lärm und fast noch mehr Müll. Das war auch den geduldigsten Hexen irgendwann zu viel. So zog man in die Welt hinaus, hin zu solchen Orten, an denen man ganz ungestört sein Hexenwerk vollbringen kann.

Gisberta tat dies in den Alpen. Hier pirschte sich die Hexe nun an die Festwiese heran. Helle Feuer brannten da und Musik wurde gespielt. Die Menschen tanzten wie Menschen eben tanzen und zwischen all den Kostümierten waren echte Hexe zu erspähen. Etwas abseits von dem Trubel sass ein junger Mann allein an einem Tisch. Es war der Friedrich aus dem Dorf, der beste Koch im Tal, viel geschickter als sein Meister, obwohl er selbst noch Lehrling war. Oft sah man ihn hier in den Alpendurch die Wälder streifen, wo er für seine Speisen Pilze oder Kräuter pflückte.

Seufzend kauerte der Junge jetzt regungslos im Stuhl, schaute mal zur grossen Tafel, mal zu seinen Töpfen hin.

Das bemerkte Gisberta und weil sie eine gute Hexe war, überkam sie Mitleid mit dem Friedl.

„Was ist los mit dir? Alle sind in bester Laune, tanzen und haben eine schöne Zeit. Nur du versteckst dich hier, weit weg von deinen Töpfen. Was ist da überhaupt drin?“
„Mist“, sagte der Lehrling schmollend.
„In allen?“, fragte die Hexe und wollte den Jungen aufmuntern.
„Ja, in allen. Vier verschiedene Gerichte habe ich gekocht, damit es heute allen schmeckt. Für die Suppe holte ich sogar das reinste Gletscherwasser aus dem Aletschgletscher her.“
„Was ist passiert?“
„Mir gingen die Gewürze aus. Nun schmecken sie nach nichts. Sie schmecken gewöhnlich. Sie müssen aber etwas Besonderes sein, eine Geschmacksexplosion!“
„Übertreibst du nicht ein wenig?“

Er übertrieb natürlich nicht. Dem Kochen galt seine Leidenschaft und gutem Essen seine Liebe. Wann immer er neue Zutaten und ihm noch unbekannte Gewürze fand, tüftelte er an seinen Rezepten. Wer ihn besuchte, kam besser hungrig. Denn stets wurde dem Gast ein Teller vorgesetzt, mit Häppchen zum Probieren. Dann sass der Friedrich da, die Ellbogen auf den Tisch gestützt, das Kinn auf seine Hände, und mit erwartungsvollem Blick. Man lobte artig die gute Speise und meinte es auch so. Von Geschmacksexplosionen aber hatte man noch nie etwas gehört.

Nach kurzer Überlegung kam Gisberta die Idee. „Warte kurz“, sagte sie hastig, lief zum Waldrand und verschwand zwischen den dunklen Bäumen. Kaum ein, zwei Gedanken später war sie wieder da, mit einem Beutel in der Hand. Ein kurzes Schütteln und auf dem Tisch verteilten sich die kostbarsten Gewürze. Kräuterduft stieg in die Nase und mittendrin funkelte ein Salzkristall wie ein brillanter Diamant. Das Staunen war gewaltig. „Wunderbar!“, rief Friedl da und wollte schon beginnen, alles fein säuberlich zu zerkleinern und zu mahlen. „Dafür bleibt uns keine Zeit.“, flüsterte Gisberta und deutete zur Tafel hin, an der die ersten Gäste sassen. „Ich kenne ein altes Hexenrezept für ein wahrlich magisches Gewürz. Das Wallisergewürz wird es auch genannt. Zu jedem Sabbat kochen wir damit und glaube mir: Es ist DAS Gewürz des Hexenfestes.“ Sie streckte ihre Hände aus, hielt sie über die Gewürze und murmelte die Zauberformel:

„Suppenkelle, Kittelschürze,
An die edlen Gewürze,
Und die frischen Kräutergaben,
Die wir hier beisammen haben:

Mischt euch nun in Harmonie,
Entfaltet eigene Magie,
Die ganz im Sinne der Geschichte,
Dienlich sei für die Gerichte,

Und dass der Friedl nie vergisst,
Wenn’s wieder mal zu fade ist,
Sei dies‘ Gewürz ihm stets zur Hand,
Als magischer GESCHMACKS-GARANT!“

Ein lautes Zischen war zu hören, dann stieg dicker Qualm empor. Den Schreck noch in den Gliedern, starrte Friedl nun gebannt vor sich auf den Tisch. Der weisse Schleier verblasste langsam, die letzten Schwaden zogen fort, da sah der Junge vor sich liegen: … nichts. Der Tisch war völlig leer. Keine edlen Gewürze, keine frischen Kräuter der Alpen. Vor ihm war nun gar nichts mehr. Da war es eine Weile still.
„Was… wo…“ – entgeistertes Gestammel.
Gisberta, die also eine Alpenhexe war, grinste schelmisch in sich hinein, gab Friedls Schulter einen Klaps und drehte sich schon weg.
„Wohin willst du? Und wer bist du? Und wo sind all die Gewürze hin?“, brach es da aus Friedl heraus.
„Ich bin die Hexe Gisberta und muss jetzt in mein Hexenhaus“, erwiderte die und liess den Jungen mit seiner Verwirrung allein. Erst als sie beinahe in der Dunkelheit verschwunden war, drehte die Hexe sich noch einmal um, deutete zur Tafel hin und rief: „Und du bist Friedl, der Lehrling vom Koch – schau du mal nach deinen Töpfen!“

Doch da, wo seine Töpfe standen, war nun alles voller Leute. Sie drängten sich um Friedls Schüsseln, schöpften Suppen aus den Kesseln und jene, die bei Tische sassen, lachten oder schmatzten nur und liessen es sich schmecken. So ausgelassen hatte man die Dorfbewohner beim Essen hier noch nie gesehen.
Verführerische Düfte stiegen Friedl in die Nase, der nun langsam, voller Neugier, dem Geschehen näher kam. Viel weiter kam er zunächst nicht, denn als man ihn erkannte, klatschte oder winkte man oder ging gleich zu ihm hin. Zwischen Friedl und den Töpfen erhob sich eine Wand aus Lob, mit schönem Dank und Händeschütteln, erst dann liess man ihn frei. Am Ziel dann endlich, griff der Koch zu seiner Kelle, schaute in den ersten Topf, schaute in den zweiten, dann noch in den dritten und in die Nummer vier – alle waren leer. Nicht einmal ein letzter Tropfen zum Probieren war mehr da.

In den Tagen nach dem Fest, war man noch immer voll des Lobes. Nur beim Wandern durch den Hain, fand Friedl seine Ruhe. Dort pflückte er sich seine Kräuter, wanderte umher und dachte an die Alpenhexe, ob die wohl in der Nähe wär‘. Doch alles war wie es immer war, ohne magische Gestalten. Plötzlich aber sah der Junge einen grossen Steinpilz stehen. Den wollte er natürlich haben. Doch unterm breiten Steinpilzhut entdeckte er noch mehr. Ein kleiner Umschlag lehnte da, mit glitzerndem Papier darin. Darauf stand ganz unzensiert geschrieben:

STRENG GEHEIM

Wallisergewürz – das Gewürz des Hexenfestes
– mit 100% Schweizer Zutaten –
Kräuter der Alpen: (zensiert)
Magisches Gewürz: (zensiert)

An jedem Hexensabbat, genau wie es die Hexen tun, solle Friedl das Gewürz verwenden. Vielleicht käme sie dann zum Probieren. Die Kochdaten der Sabbate schrieb sie extra für ihn auf. Am Ende stand die Zauberformel, dazu ihr Kommentar: „Ohne Zauber deiner Hexe, sind das hier nur Verse. Mein magisches Hexenrezept genügt, denn eins ist ja bekannt: Das Hexengewürz ist in jedem Falle der GESCHMACKS-GARANT!“

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Gewürzmischung „Hexengewürz Alpenhexe“

Was Sie dringlichst beachten sollten

Zusammensetzung
Im echten Walliser „Hexengewürz“ kommen zu 100 % natürliche, nachwachsende Rohstoffe zusammen. Altbewährte Gewürze werden dafür mit feinen, von Hand gepflückten Wildkräutern veredelt. Die stammen direkt aus den Walliser Bergen und sind dort ab einer Höhe von etwa 1.800 Metern zu finden. Die genaue Rezeptur der Gewürzmischung „Hexengewürz“ ist natürlich streng geheim und darf nicht verraten werden.

Herstellung
In der Schweizer Manufaktur wird das „Hexengewürz“ traditionell nach unserem streng geheimen Originalrezept hergestellt. Schweizer Handarbeit ist bekannt für ihre gewissenhafte Präzision, auf die wir uns im Produktionsablauf verlassen können. Das „Hexengewürz Alpenhexe“ wird von den Schweizern streng nach Rezept zusammengestellt und liebevoll verpackt. Humanitäre Hilfswerke sind während des gesamten Prozesses involviert.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit
Das zu schützen, was wir lieben, ist auch bei der Herstellung unserer Gewürzmischungen selbstverständlich. Nachhaltigkeit hat bei uns deshalb Priorität. Für das original „Hexengewürz Alpenhexe“ verwenden wir nur Bestandteile, die kontrolliert ökologisch angebaut werden. Weder werden Monokulturen vom Hersteller unterstützt, noch die Ausbeutung von Mensch und Boden. Bei den verwendeten Wildkräutern wählen wir solche, die in ihrer natürlichen Umwelt wachsen. In einer Höhe von ca. 1.800 Metern sind sie an den Berghängen im Wallis seit jeher zuhause. Erfahrene Fachkräfte sammeln die kostbaren Wildkräuter ein und verarbeiten sie weiter.

Verpackt wird das fertige Produkt in verschließbaren und leicht wiederverwendbaren Gewürzgläsern. So können wir unnötige Plastikabfälle vermeiden und Ihr „Hexengewürz“ behält sein einzigartiges Aroma. Bei der äusseren Verpackung handelt es sich um Karton, der zu 100 % aus recyceltem Zellstoff besteht. Durch den sparsamen Einsatz von Ressourcen, leisten Sie mit jedem gekauften Produkt aus unserem Hause einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.

Anwendung
Das hoch wirksame „Hexengewürz Alpenhexe“ kommt am besten bereits während der Zubereitung von Speisen zum Einsatz. Auch ein nachträgliches Auftragen ist möglich und erhöht das Genusspotential zusätzlich.
Nach dem Öffnen des Gewürzglases, entfaltet sich zunächst ein betörendes Aroma. Der Duft von feinen Wildkräutern und kostbaren Gewürzen aus biologischem Anbau wird zunächst mit geschlossenen Augen inhaliert. Diesen Vorgang können Sie mehrere Male wiederholen, bis die Vorfreude auf das kommende Geschmackserlebnis seinen Höhepunkt erreicht. Anschliessend entnehmen Sie die erforderliche Menge und verteilen sie grosszügig auf den betroffenen Lebensmitteln. Tipp: Verwenden Sie nur beste Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft für Ihre Gerichte, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Bei einer Unterempfindlichkeit der Geschmacksknospen, können Sie die Dosis jederzeit bedenkenlos erhöhen.

Das „Hexengewürz Alpenhexe“ gilt als wahres Zaubermittel gegen Geschmacklosigkeit. Besonders häufig verwendeten Rezepten hauchen Sie damit neues Leben ein. Klassische Einsatzgebiete für die Gewürzmischung sind z. B. Aufläufe und Pizza sowie rotes Fleisch. Auch Salaten oder klassischen Käsespeisen wie Fondue und Raclette verleiht es eine besondere Note. Oftmals entfaltet das „Hexengewürz“ seinen wahren Zauber aber bei den unkonventionellen Wagnissen der Kochkunst. Häufiges Ausprobieren ist deshalb unbedingt empfehlenswert.

Wirksamkeit
„Hexengewürz Alpenhexe“ ist ein unverzichtbarer Begleiter in der Küche und erweitert das aromatische Potential Ihrer Speisen. Die erlesenen Zutaten enthalten noch die volle Kraft der Natur und sorgen für ein besonders breites Wirkspektrum. Bereits bei niedriger Dosierung entfaltet das „Hexengewürz“ seine Geschmack steigernde Wirkung, die sich vor allem im Bereich des Gaumens bemerkbar macht. Dank der wertvollen, hoch wirksamen Inhaltsstoffe, kommt es zu einer sofort eintretenden Stimulation Ihrer Geschmacksnerven. Die Lust am Kochen wird aktiviert. Dabei ist mit stark erhöhter Genussentwicklung zu rechnen.

Grundlage für die kulinarische Wirksamkeit ist ein altes Walliser Rezept. Die einzigartige Kombination aus erlesenen Zutaten verleiht der Gewürzmischung einen unvergleichlichen Charakter, der sich unmittelbar auf den Gaumen auswirkt. Feinschmecker und Fachleute aus der Gastronomie konnten die besondere Rezeptur noch weiter verfeinern und veredeln.

Allgemeine Hinweise
Stellen Sie sich darauf ein, dass auch Ihre Familie und Freunde von unserem „Hexengewürz Alpenhexe“ begeistert sein werden. Verwöhnen Sie sie deshalb am besten regelmässig mit neuen Rezept-Ideen, die Sie mit der Gewürzmischung verfeinern. Natürlich dürfen auch Sie sich bekochen lassen. Doch Vorsicht: Stellen Sie vorher sicher, dass „Hexengewürz Alpenhexe“ im Hause ist. Andernfalls droht eine Enttäuschung durch Fehlwürzung, die zu fortgeschrittener Geschmacksarmut führen kann. Bei unklaren Verhältnissen, sollte vorsorglich ein Glas „Hexengewürz Alpenhexe“ als Geschenk bereitgehalten werden.

Es wird berichtet, dass der Spass am Kochen durch den Einsatz von „Hexengewürz“ deutlich zunimmt. Ausserdem wird die Experimentierfreude geweckt. Das kann zu neuen, spannenden Kreationen auf dem Herd führen. Aufgrund der allgemeinen Verbesserung des Geschmackserlebnisses, verändert unser „Hexengewürz“ möglicherweise Ihre Essgewohnheiten. Um einen aromatischen Engpass zu vermeiden, sollte deshalb stets auf einen ausreichenden Vorrat „Hexengewürz Alpenhexe “ geachtet werden. Nur so lässt sich ein fader Geschmack zuverlässig vermeiden.

Sicherheitshinweise
Es muss darauf hingewiesen werden, dass unser „Hexengewürz Alpenhexe“ bereits beim ersten Genuss sein Suchtpotential entfalten kann. Sollten Sie während der Einnahme der Gewürzmischung die Lust auf mehr empfinden, ist die Anwendung unbedingt fortzusetzen.
Durch den regelmässigen Genuss von „Hexengewürz“, wird die Neugier auf weitere einzigartige Produkte aus unserem Hause geweckt. Infolgedessen kommt es zu häufig auftretenden Nachbestellungen. Unter Umständen kann die Erweiterung Ihres Gewürzregals notwendig werden. Als typische Folgeerscheinung nach dem Einsatz von „Hexengewürz“ gilt z. B. das Ausprobieren der Gewürzmischung „Magie der Alpen“.

Die Alpenhexen unterstützen mit dem Verkauf der Gewürze humanitäre Projekte wie die Bergdorf-EM, GGK.Film und andere.

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